Rubrik: News

Probealarm am 1. Februar 2017

Heulen alle Sirenen?

Wie jedes Jahr wird ein Probealarm von den Sicherheitsbehörden angekündigt. Letzte Woche wurde dieser durchgeführt. Wie verläuft eine solche Probe? Die «Maur­mer Post» war vor Ort.

Es ist 1. Februar, der Tag des jährlichen Sirenentests. Pünktlich, wie angekündigt, wurde der Alarm um 13.30 Uhr von den kantonalen Stellen ausgelöst. Die verschiedenen Alarmsignale ertönten – jedes der Signale ist einem bestimmten Katastrophenszenarium zugeordnet.

Bereits etwas vorher, um 13 Uhr, versammelten sich vor dem Maurmer Feuerwehrdepot sieben Mitglieder der Feuerwehr und ein gutes Dutzend Angehörige des Zivilschutzes unter der Leitung von Davide Ottoni, Kommandant vom Zivilschutz Maur. Feuerwehrkommandant Beat Fenner erklärte in einer kurzen Besprechung Aufgaben und erteilte entsprechende Aufträge. In der Gemeinde Maur gibt es drei Sirenenstandorte: auf dem Gemeindehaus, auf dem Schulhaus Aesch und auf dem Schulhaus Leeacher in Ebmatingen. Für die Aussenwachten, welche ausserhalb des hörbaren Signals sind, wird die mobile Sirene auf dem Feuerwehrtransporter benützt. Von diesem aus können gleichzeitig auch Durchsagen an die Bevölkerung gemacht werden.

Kurz vor der Auslösung des Sirenenprobealarms ver­teilten sich also Feuerwehr und Zivilschutz zu den stationären Sirenenanlagen. Sie überprüften dort, ob die abgegebenen Türschlüssel funktionieren und testeten anhand von Ordnern die Funktionstüchtigkeit der jeweiligen Sirenen. Dazu gehört natürlich auch eine manuelle Probe: Laut erklangen die heulenden Sirenen quer über die Gemeinde. Nach einer kurzen Besprechung des Probealarms konnte Beat Fenner feststellen, dass alles, wie vorgeschrieben, funktionstüchtig war.

Text: Christoph Lehmann

 
Bildlegende:
Die Einsatzmänner prüfen jede Sirene anhand eines Ordners.
Bild: Christoph Lehmann

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