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Auf der Suche nach dem Glück im Jetzt

Georges Morand referierte am Frauenfrühstücks-Treff

Von Stephanie Kamm

 

Das Frauenfrühstücks-Team hatte mit Georges Morand eine hervorragende Wahl getroffen: Amüsant und unterhaltsam nahm der Referent alle Damen mit auf die Reise – auf der geheimnisvollen Suche nach dem Glück im Jetzt.

 

An der Kasse herrschte bereits ein rechter Andrang. Freudig und gut gelaunt begrüssten sich die Besucherinnen und bald waren die Plätze am hübsch gedeckten Tisch auch schon besetzt. Die Frauenfrühstücks-Treffs sind sehr beliebt, die meisten Anwesenden besuchen diese gemütlichen Zmorge regelmässig. Die Mitorganisatorin des Teams Gerda Hangartner begrüsste alle Damen und meinte lachend: «Ihr seid wohl alle sehr hungrig und habt einfach schon mit dem Essen angefangen!» Und so war es auch, niemand hatte auf das Startzeichen gewartet, alle waren mitten beim gemütlichen Essen und angeregten Plaudern.

Der charismatische Redner an diesem Anlass, Georges Morand, arbeitet als Coach, Erwachsenenbildner, Theologe und Buchautor von «Mach Dünger aus deinem Mist». Beim Frauenfrühstück sprach er über den Vergleich von Lebensabschnitten mit den Jahreszeiten: «Alles hat seine Zeit, einen Anfang und ein Ende, doch es gibt immer eine Fortsetzung, ein nächstes Kapitel oder eine neue Seite im Tagebuch.» Dann zeichnete er die Seele auf, unterteilte sie in die vier Jahreszeiten und als Zentrum «die Quelle des Lebens, Gott». Georges Morand erklärte, dass wir unsere Zufriedenheit selber bestimmen könnten.

 

Die drei Sorten des Glücks

Er führte aus, dass es drei Sorten des Glücks gebe. «Da gibt es das Zufallsglück, wie wenn ich gerade einen Parkplatz finde», so Morand. Das Wohlfühlglück, dieses Glück betreffe unsere Sinne. «Die Menschen haben sehr hohe Ansprüche an das Wohlfühlglück, alles soll Freude machen und der Schmerz- oder Leidpegel soll auf einem absoluten Minimum sein.» So werde das Durchhaltevermögen der Menschen stets kleiner. Das dritte Glück der Erfüllung sei das ausgewogene Glück: «Macht das Beste aus dem Schönen und dem Schlechten, je weniger wir in der Leidsuppe schwimmen und endlich aus der Opferbadewanne aussteigen, desto besser geht es uns.» Man dürfe pro Tag ja schon auch 15 Minuten an der Klagemauer verbringen, aber das reiche dann völlig, meinte der Redner lachend.

 

Alles eine Frage der Sichtweise

Nun forderte Georges Morand die Damen auf, bei einer Übung mitzumachen. Dies wurde eifrig getan. Alle sollten nun ihre Überlegungen zu den Jahreszeiten auf die grossen Blätter schreiben. Viele tolle Gedanken kamen so zusammen. Der Redner meinte weiter, dass alles immer eine Frage der Sichtweise sei, und erklärte: «Entweder verstinken wir auf unserem Misthaufen oder wir wandeln den Mist in Dünger um! Sagt «Ja!» zur Lebensphase, in der ihr gerade steckt, und geniesst die kleinen Glücksmomente!»

Zum Abschluss gab er allen Damen einen Tipp mit auf denWeg: «Scheibt euch jeden Tag fünf kleine Glücksmomente auf, es kann auch aufdem Toilettenpapier sein, dort kann man Gutes, aber auch Schlechtesaufschreiben und anschliessend hinunterspülen!»

 

 
Bildunterschrift:

Referent Georges Morand zeigte auf, wie man seine aktuelle Lebensphase bejahen und damit auch geniessen kann.                   Bilder: Stephanie Kamm

 

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